Ordnungen


 
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Stand 12. März 2016

B e i t r a g s o r d n u n g

1. Grundsätze

1.1 Sämtliche Beiträge und Gebühren sind bargeldlos in € auf das Vereins­konto bei der Spar­kasse Leipzig einzu­zahlen.

IBAN: DE50 8605 5592 1110 2027 21
BIC: WELADE8LXXX
Kontonummer: 1110202721
Bankleitzahl: 86055592

1.2 Alle Beiträge und Gebühren sind bis zum 30.04. des Jahres zu zahlen. Bei Last­schrift­teil­nahme wird der Beitrag automatisch zum 30.04. abgebucht. Nutzungs­gebühren sind vor Nutzungs­beginn auf das Vereins­konto einzu­zahlen.

Beachte: Die vom Verein je Mitglied zu leistenden Abführungen an den Stadtsportbund, den Landessportbund Sachsen, den Segler-Verband Sachsen, den Regionalen Segler­verband Sachsen-West und den Deutschen Segler-Verband sind auch zu Jahres­beginn zu leisten.
Erstrebens­wert für die Vereins­entwicklung ist es, dass Ehe­partner, Kinder und Bekannte, die als Nutzer der Vereins­anlagen und der Liege­plätze auftreten, als Mitglied im Verein organisiert sind. Nutzer vereins­eigener Boote müssen Mitglied sein.

1.3 Pro angefangenen Monat Zahlungs­verzug wird eine Mahn­gebühr von 10 Euro fällig. Grundlage für die Berechnung ist der Tag der Wertstellung auf dem Vereins­konto. Mitglieder mit Zahlungs­verzug werden durch persönliches Anschreiben gemahnt. Mitglieder die bis zum 31.12. des Jahres ihrer Zahlungs­verpflichtung nicht nach­gekommen sind, werden automatisch ausgeschlossen

1.4 Die Beitrags­kassierung der Kinder und Jugendlichen erfolgt eigen­verant­wortlich durch den Jugend­obmann.

1.5 Auf alle Beiträge und Gebühren kann auf Antrag beim Vorstand in sozialen Härtefällen, zum Beispiel Leipzig-Pass, ein Nachlass gewährt werden.

1.6 Der Verein stellt Jugendlichen bis 26 Jahren im Rahmen seiner Möglichkeiten Boote zur Nutzung. Voraussetzung ist die aktive Teilnahme an allen Regatten im Revier und die Absolvierung eines ÜL- oder SR-Lehrgangs. Die Inan­spruch­nahme eines Liege­platzes von einem eigenen Boot ist unter diesen Voraussetzungen auch kostenfrei.

1.7 Der Verein übernimmt für alle Liege­platz­inhaber bzw. Jugend­liche die Start­gebühren, die im Revier mit dem eigenen Boot/Vereinsboot anfallen.

1.8 Der Verein unterstützt im Rahmen seiner Möglich­keiten auswärtige Regatten. So kann nach Absprache ein Zuschuss zu Fahrt­kosten und Start­geldern gewährt werden.

1.9 Die Ehren­mitglieder unseres Vereins sind von der Zahlung des Mitglieds­beitrages (Pkt. 2.1) befreit.
(Anm.: Für die Veröffentlichung im Internet sind die Namen entfernt worden.)

2. Beiträge und Gebühren

2.1 Mitgliedsbeitrag

2.1.1 Erwachsene (über 26 Jahre) 100,00 € / Jahr

2.1.2 Angehörige 30,00 € / Jahr

Beachte:
1. Das Hauptmitglied muss Vollzahler (höchster Beitragssatz) sein
2. Angehörige mit eigenem Liegeplatz müssen den vollen Beitrag zahlen

2.1.3 Jugendliche (bis vollendetem 26. Lebensjahr) 80,00 € / Jahr

2.1.4 Kinder (bis vollendetem 14. Lebens­jahr) 60,00 € / Jahr

2.2 Liegeplatzgebühren für Sportboote (Mitglieder) inkl. Start­gebühren für das eigene Boot /Vereins­boot zur Teil­nahme an den im Revier statt­findenden Regatten.

2.2.1 April bis November
– Trockenlieger bis 3 m Breite 140,00 € / Jahr
– Wasserlieger bis 6 m Länge x 2 m Breite 170,00 € / Jahr
– Wasserlieger über 6 m Länge bis 3 m Breite 200,00 € / Jahr

2.2.2 Dezember bis März
– Boote / Trailer bis 6 m Länge x 2 m Breite 50,00 € / Jahr
– Boote / Trailer über 6 m Länge bis 3 m Breite 70,00 € / Jahr
Boote über 8,5 m x 3 m sind nur in Absprache mit dem Vorstand möglich.

2.2.3 Einstandsgebühr Revier Kulkwitz / Cospuden* 500,00 €
*Bei erstmaliger Inanspruchnahme eines Liegeplatzes.
Mitglieder die mehr als 9 Jahre Mitglied sind, sind von dieser Gebühr befreit.

Aktive Mitglieder, die dem Kinder- und Jugend­bereich des Vereins entstammen, sind unter nach­folgender Voraus­setzung von der Einstands­gebühr befreit:
– Schriftlicher Antrag zur Entscheidungs­findung und Beschluss­fassung an den Vorstand.

2.2.4 Die Revier­umlage für Kulkwitz und Cospuden beträgt 225,00 Euro. Die Umlage ist zahlbar von allen Liege­platz­inhabern des jeweiligen Revieres. Ersatz­weise können Arbeits­stunden geleistet werden. Dabei wird pro geleisteter Arbeitsstunde ein Wert von 15,00 Euro angesetzt.
      Die Arbeits­leistungen bzw. die Zahlung der Revierumlage für den Verein (nach §7 Abs.3 der Satzung) sind eine Bringepflicht. Die für den Verein erbrachten Leistungen hat jedes Mitglieder gegenüber dem Vorstand nachzuweisen.

2.3 Gebühren Nichtmitglieder

2.3.1 Gastliegeplatz
      700,00 € / Jahr
      150,00 € / Monat
      60,00 € / Woche

2.3.2 Slipvorgang 20,00 € / Hub

2.3.3 Nutzung Seglerheim 100,00 € / Tag (Vereinstätigkeit hat Vorrang)

2.4 sonstige Gebühren für Mitglieder

2.4.1 Trailer im Sommer im Vereinsgelände 50,00 € / Saison abstellen

2.4.2 Wohnwagen im Vereinsgelände abstellen 150,00 € / Jahr

2.4.3 Stromanschluss Nutzung Pauschale 40,00 € / Jahr

2.4.4 eigenes Zelt aufstellen ab 14 Tage 50,00 € pauschal

2.4.5 Nutzung Seglerheim 40,00 € / Tag (Vereinstätigkeit hat Vorrang)
Beachte:
      1. Voraussetzung für die Unterstellung von Booten, Trailern, Wohnwagen ist ein schriftlicher Antrag,der mittels Vereins­vordruck an den Vorstand, vertreten durch den Hafenmeister, zu stellen ist.
      2. Die Unterstellgebühr wird vor der Inanspruchnahme fällig
      3. Für alle bis 15.04. nicht beräumten Boote wird die volle Liegeplatzgebühr gem. Pkt. 2.2.1 fällig

Die Beitragsordnung tritt mit Beschluss vom 15.3.2014 in Kraft.

Stand 14.03.2014


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H a f e n o r d n u n g und H e i m o r d n u n g

für Objekte des Seglervereins Leipzig Süd-West e.V. (SVLSW)

Die vom Seglerverein Leipzig Süd-West e.V. genutzten Gelände­ab­schnitte sind Pacht­gelände.
Die Anlagen und technischen Ein­richt­ungen sowie die Segler­heime außer Segler­heim Stausee (Pachtobjekt von der Stadt Leipzig) sind Eigentum des Segler­vereins Leipzig Süd-West e.V. Im Interesse der Erhaltung der geschaffenen Anlagen und technischen Ein­rich­tungen sowie zur Gewähr­leistung von Ordnung und Sicher­heit auf dem Pacht­gelände sind die Mit­glieder des Vereins verpflichtet, diese Hafen­ordnung und Heim­ordnung einzu­halten. Die Revier­verant­wortl­ichen und die Hafen­warte sind weisungs­berechtigt.
Jegliche Nutzung der Hafen­gelände und der Segler­heime erfolgt auf eigene Gefahr. Der SVLSW haftet nicht für Schäden an Personen und an dem Eigentum der Mit­glieder und ihrer Gästen, die sich aus der Nutzung der Anlagen des SVLSW ergeben können.

1. Hafenordnung

1.1 Alle Vereinsmitglieder über 18 Jahre können jederzeit die Anlagen des Vereins (Hafen­gelände, Steg­anlagen, Segler­heime) nutzen. Kinder und Jugend­liche können die Anlagen des Vereins nur bei Über­nahme der Verant­wortung durch einen Erwach­senen nutzen.

1.2 Das Hafengelände ist stets verschlossen zu halten.

1.3 Gäste haben sich grundsätzlich beim Hafenmeister zu melden. Gäste von Vereins­mitgliedern dürfen sich grundsätzlich nur in Begleitung von Vereinsmitgliedern im Vereinsgelände aufhalten. Bei Einladung einer größeren Anzahl von Gästen ist dies vorher mit dem Revier­verant­wort­lichen abzu­stimmen. Das Baden im Hafengelände geschieht auf eigene Gefahr.

1.4 Vereinsmitglieder und Gäste haben sich bei Anwesen­heit im Vereinsgelände oder Segler­heim in das Hafenbuch bzw. in die Anwesen­heits­liste einzu­tragen.

1.5 Der unbeauf­sichtigte Aufent­halt von Kindern auf den Steg­anlagen ist unter­sagt. Kinder bis 8 Jahre haben grundsätzlich auf den Steg­anlagen Schwimm­westen zu tragen.

1.6 Offene Feuer bzw. das Grillen sind nur an den gekenn­zeichneten Stellen gestattet. Brand­schutz­bestimmungen sind zu beachten.

1.7 Das Ablagern oder Entsorgen von Abfällen im Gelände ist nicht gestattet. Verursacher von Abfall haben am gleichen Tag ihren Abfall zu entsorgen, dies gilt auch für Zigaretten­reste. Kippen dürfen nicht im Gelände weggeworfen oder ins Wasser geworfen werden.

1.8 Hunde sind grundsätzlich an der Leine zu führen bzw. außerhalb der Sitzgruppen und Liege­wiesen anzu­binden. Verun­reini­gungen durch Hunde sind vom Hunde­besitzer umgehend zu beseitigen.

1.9 Die vereins­eigenen Boote dürfen nur von den jeweils einge­wiesenen Mit­gliedern genutzt werden.

1.10 Im Gefahren­fall können die Sicherungs­boote von allen Vereins­mit­gliedern genutzt werden. Ein entsprechender Befähigungs­nach­weis muss vorliegen.

1.11 Die Zuweisung eines Liege­platzes ist jähr­lich neu bis zum 31.03. zu bean­tragen. Die Ver­gabe des Liege­platzes erfolgt Boots­typ gebunden durch den Vorstand für das laufende Jahr. Nach Möglichkeit wird für das Folge­jahr vom Hafen­meister der gleiche Liege­platz dispo­niert. Mit dem Antrag auf Zuweisung eines Liege­platzes ist der Leistungs­nachweis vorzulegen. Grundlage für die Vergabe eines Liege­platzes sind die termin- und auftrags­gerechte Durch­führung der Arbeits­aufgaben sowie die termin­gerechte Erfüllung aller finanziellen Ver­pflich­tungen. Bewer­bungen für einen Liege­platz können nur im Rahmen der verfüg­baren Kapazität berück­sichtigt werden. Die Vergabe von Liege­plätzen richtet sich dabei nach den vom jewei­ligen Mit­glied für den Verein erbrachten Leis­tungen und nach seinen für den Verein erworbenen Verdiensten. Für die Inan­spruch­nahme eines Liege­platzes ist jährlich eine Gebühr zu entrichten. Ist die vorge­sehene Nutzung eines zuge­wiesenen Liege­platzes aus persön­lichen Gründen nicht möglich, so ist der Hafen­meister darüber unver­züglich zu informieren. Eine gewerb­liche Nutzung des zuge­wiesenen Liege­platzes oder dessen Über­lassung an Dritte ist nicht gestattet. Jedes Mitglied des Vereins haftet persönlich für verur­sachte Schäden, die mit der Nutzung des Liege­platzes der Sport­ausübung im Zusammen­hang stehen. Alle Nutzer eines Liege­platzes haben für ihr privates Boot eine Haft­pflicht­ver­sicherung abzu­schließen. Nutzer von vereins­eigenen Segel­booten haften persönlich für Schäden, wenn das Boot außer­halb der offiziellen Veran­staltungen genutzt wird. Der Verein übernimmt keine Haftung für den Verlust oder die Beschä­digung von Booten, der Boots­ausrüs­tungen und von persönlichen Gegen­ständen. Das bestehende Schadens­risiko für private Boote, dass sich aus der Nutzung der Reviere oder durch Natur­ereig­nisse, Vanda­lismus, Dieb­stahl u.a. ergibt, trägt der Boots­eigen­tümer, in dessen Verant­wortung auch der Abschluss ent­sprechen­der Ver­sicher­ungen liegt. Eine Lagerung von Booten und Aus­rüstungs­gegen­ständen in den Objekten des Vereins bzw. auf vom Verein gemieteten oder gepach­teten Flächen kann nur mit Zustim­mung des Vorstands nach entsprechen­der Antrag­stellung erfolgen. Der Verein haftet nicht für Schäden oder den Verlust gelagerter Gegen­stände und auch nicht für die Schädi­gung Dritter durch die gelagerten Gegenstände.

1.12 Der Nutzer eines Liege­platzes ist für die sachgemäße Befes­tigung und Ver­anker­ung bzw. Lagerung seines Bootes verant­wort­lich. Der Verein haftet nicht für Schäden am eigenen und an anderen Booten, die sich aus der Nutzung des Liege­platzes ergeben.

1.13 Das Lagern von Segel­brettern oder anderen Sportgeräten ist im Hafen­gelände ohne Geneh­migung nicht gestattet.

1.14 Die Bedienung der Slip­anlage und des Kranes ist nur den einge­wiesenen Sport­freunden gestattet. Das Slippen und Kranen von Booten erfolgt auf eigene Gefahr der Bootseigner.

1.15 Im Hafengelände sind Fahrräder an der Hand zu führen.

1.16 Das Parken von Fahr­zeugen ist nur auf den festgelegten Flächen gestattet. Der Verein haftet nicht für Schäden an geparkten Fahr­zeugen. Das Abstellen von Fahrzeugen im Hafen­gelände für die Nacht­stunden ist nur nach dem Ende des allge­meinen Sport­betriebes bis zum nächsten Morgen 8:00 Uhr gestattet.

1.17 Winterliegeplätze im Hafen­gelände können ent­sprechend den Platzmöglichkeiten auf Antrag vom Revier­verantwort­lichen zugewiesen werden. Die Lagerung der Boote erfolgt auf eigene Gefahr. Winter­liegeplätze sind mit Saisonbeginn zu räumen. 


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2. Heimordnung

2.1 Die Segler­heime stehen allen Mit­gliedern zur Nutzung zur Ver­fügung. Termine für persönliche Veran­stal­tungen jeder Art sind mit dem Revier­verantwort­lichen abzu­stimmen. Für diese Zeiten besteht ein eingeschränktes Nutzungs­recht für andere Vereins­mitglieder. Die Termine persönlicher Veran­stal­tungen sind zum Zweck der Koordi­nierung auszuhängen.

2.2 Jeder Nutzer des Segler­heimes (auch bei kurz­zeitiger Nutzung) hat sich im Anwesen­heits­buch einzutragen.

2.3 Das Inventar steht allen Mitgliedern zur Verfügung. Nach Gebrauch sind verwendete Gegenstände zu säubern und ordnungsgemäß wegzu­stellen und die Räume zu reinigen. Wenn bei der Benutzung des Inventars Schäden oder Verluste eintreten, so ist der ursprüngliche Zustand wieder herzustellen. Erkenn­bare Mängel oder Schäden und besondere Vor­komm­nisse sind dem Revier­verant­wort­lichen mit­zuteilen.

2.4 Das Übernachten in den Segler­heimen ist nur mit Geneh­migung des Revier­verant­wort­lichen gestattet.

2.5 Vor Verlassen der Objekte ist die Haupt­sicherung auf Null zu schalten. Die Wasser­leitung ist zu verschließen.

2.6 Die Seglerheime können nicht zur Lagerung von Boots­material und als Trockenraum für Kleidung und Segel benutzt werden. Herum­liegende Gegenstände werden nach vier Wochen wie Strandgut behandelt.

2.7 Die Segler­heime dürfen nicht ohne Aufsicht unver­schlossen sein. Beim Verlassen ist das Seglerheim grundsätzlich abzuschließen.

3. Jugendraum Kulkwitz

Das Bootslager Kulkwitz sowie die Container im Revier Kulkwitz stehen in der Verant­wortung des Jugend­obmannes. Eine Nutzung außerhalb der Kinder- und Jugend­arbeit ist mit dem Jugend­obmann abzustimmen.

4. Werkstatträume

4.1 Die Nutzung steht jedem Mitglied offen, sie ist mit dem Revier­verant­wort­lichen abzu­stimmen. Sauberkeit und Ordnung ist abzusichern.

4.3 Jeder Nutzer hat für den ordnungsge­mäßen Zustand der Werk­zeuge Sorge zu tragen. Notwen­dige Repara­turen sind unver­züg­lich mit dem Revier­verant­wortlichen zu klären.

4.3 Private Werkzeuge und Materialien dürfen nicht gelagert werden.

5. Brandschutz

5.1 Elektrische Heiz­geräte dürfen nicht unbe­auf­sichtigt betrieben werden.

5.2 In allen Werkstatt­räumen und allen vereins­eigenen Gebäuden besteht Rauchverbot.

Auf der Grundlage der Hafen- und Heim­ordnung können die Revier­verant­wortlichen spezifische Bedingungen der Reviere angepasste Regelungen festlegen.

Leipzig, den 15. März 2014


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